Zurueck zur Uebersicht


Kalenderwoche 36





» 04.Sept 2006
    "two days off" .
    Juhu, heute ist es Fakt. Zwei Tage frei fuer die Pekingreise. Hab direkt Kristin angerufen. Sie bucht die Fluege, den Zug und das Hostel. -Danke ueber diesen Weg-


» 05.Sept 2006
    "Man goennt sich ja sonst nichts" .
    Fakt ist, das die BOMAG Kamera nichts ist! Kann man ja an den Bilder auf dieser Seite sehen. Also - Geld abheben und ab in den Elektronikmarkt. Hab zuvor deutsche Testberichte gelesen und mich fuer die CANON IXUS 65 entschieden. Kostet in D ungefaehr 270-280 Euro.
    Natuerlich habe ich mich auch informiert, wie man in CHina handelt.
    Ein chinesischer Elektronikladen sieht aus wie eine moderne, mehrstoeckige Turnhalle mit lauter kleinen Staenden. Es ist mehr eine Markthalle, jeder bietet was anderes an. Ich habe drei Haendler gefunden, die meine Kamera haben. Jeder hat natuerlich einen anderen Preis genannt. Die Spanne lag bei 80 Euro!!! Hab dann bei dem guenstigsten angefangen.
    Und nun, handeln mit Chinesen:
    1. Fragen was die Kamera kostet, indem man auf das Geraet zeigt und mit dem Zeigefinger am Daumen reibt
    2. Der Chinese holt nun seinen Taschenrechner und tipt den Betrag ein.
    3. Dann muss man die Stirn runzeln und komische laute von sich geben. So, als wenn man Magenkraempfe hat. Mmmmmmaemmhhh. Auch sollte man mit seiner Nase eine liegende Acht in die Luft zeichnen.
    4. Jetzt tipt man einen Betrag ein, der etwa um ein Drittel reduziert ist.
    5. Der Chinese sagt dann "Bandito" und murmelt, dass er 5 Kinder zu ernaehren hat.
    6. Jetzt ist es Zeit weg zu gehen. (Alles nur Taktik!!!)
    7. Der Chinese kommt dir hinterher und erzaehlt wie schoen doch Deutschland im Fruehling ist.
    8. Jetzt tipt man einen Preis ein, der ein Viertel guenstiger ist.
    9. Der Chinese tipt dann wieder ein hoehren ein.
    10. Dann einfach weg gehen und Kopf schuetteln. Nach ungefaehr 4,8 Metern ruft er dann laut Ok,Ok,Ok.

    Ist doch ganz einfach!!!

    Wenn der Chinese dann damit beschaeftigt ist die Kamera einzupacken, nimmt man vom Regal was man noch gebrauchen kann. (Akku, Speicherkarte und Tasche) Man sollte dann behaupten das dass Zubehoer selbstverstaendlich dazu gehoert. Wenn ers nicht akzeptiert, einfach weg gehen (keine Sorge, er kommt die hinterher)

    Ok, jetzt hat man alles was man braucht.
    Ich habe fuer die Kamera 250 Euro inkl. zweitem Akku, 1GB SD-Karte und einer CANON Tasche gezahlt. --Schnaeppchen!!!

    Ach ja, in China ist nicht alles guenstig. Importware wie Kameras sind fast so teuer wie bei uns.


» 06.Sept 2006
    "Lecker!!!" .
    Heute schmeckt das Essen auf der Baustelle wieder besonders gut. Doch seht selbst: Bild


» 07.Sept 2006
    "Nix verstehen" .

    MORGENS
    Da ich am heutigen Donnerstag schon um halb sieben am Nordbahnhof sein muss (es geht nach Peking), habe ich vor mit dem Taxi von der Baustelle zurueck nach DOwntown zu fahren. Die Strecke betraegt etwa 40km. Keine Sorge, kostet etwa nur 8Euro. Ich habe Ronny gesagt, er solle dem Fahrer mitteilen, dass er den Highway nehmen soll, den Aufpreis ubernehme ich (Highway ist gebuehrpflichtig). Doch was macht der Ulles, er faehrt keine Highway sondern nur kleine abgelegen Strassen.
    Ich hab dem Fahrer versucht es zu erklaeren - mit Haenden und Fuessen. Als Antwort hat er mir ein Bild von seiner Tochter gezeigt, gaehhhhhhn.
    Die Fahrt dauerte 1,5 Stunden!!!!

    ABENDS
    18:30 Endlich am Bahnhof. In China ist Bahnfahren wie fliegen. Man kommt nur mit gueltiger Fahrkarte in den Bahnhof. Zuvor werden die Taschen durchleuchtet und man muss den Guertel ausziehen bla bla bla (Ihr kennt das ja alle) Gewartet wird auch nicht auf dem Bahnsteig, sondern in einer separaten Wartehalle (schoen mit Ledersofas und so). Eine viertel Stunde vor Abfahrt geht es dann in den Zug. Kristin hatte ein Vierer-Schalfwagenabteil gebucht (Business-class). War total klasse! Super bequeme Betten! Lecker Essen! Man bekommt sogar Hausschuhe, damit man nicht Barfuss zum Klo muss.
    Nach fuenf Runden Bier hatten wir dann geschalfen.


» 07.Sept 2006
    "Beijing, endlich da" .

    MORGENS
    Die Zugfahrt war sehr erholsam. Das leichte schockeln und klackern war sehr beruhigend.
    In Peking selber war es Arsch-kalt. Haben dann irgendwann unser Hostel gefunden. Kristin hatte ein Vier-Bett Zimmer gebucht. Unsere Betten und das Dritte war natuerlich leer. Im vierten lag Laura, eine 20 Jaehrige Deutsche aus Jena. Laura hat sich dann uns angeschlossen.

    MITTAG
    Moby (Ein Kanadier, der so aussieht, wie Moby) Laura, Kristin und Icke habe die Verbotene Stadt ins Visir genommen. Dort angekommen war man erst mal von der Groesse eingenommen. Schon Wahnsinn!!! Leider standen uberall Gerueste. China ruestet fuer die Olympiade auf! Irgendwann war auch der Reiz von Pagoden vergangen. Pagoden - Kenste ein, kennste alle.
    Doch seht selbst: Verbotene Stadt

    ABENDS
    Ihr koennt es euch nicht vorstellen - es ist unvorstellbar, was die Chinesen alles Essen.
    Nightmarket heisst die Strasse, in der bei Dunkelheit alles gebraten wird was sich nicht waehren kann.
    Darunter auch: Maden, Schaben, Kakalaken, Ratten, Molsche, Seepferdchen, Seeiegel, Seestern, Hai, Schlange, Skorpione, Schildkroeten, Maennlichkeiten vom Pferd, Froesche, UND AUCH HUND!!!
    Ich hatte den Hund probiert. Er schmeckte nur nach dem scharfen Gewuerz. Hund ist keine Besonderheit. Fasst wie Rind, nur heller. Hund wird auch nur in wenigen Teilen Chinas gegessen!!!
    Doch seht selbst: Nightmarket


» 08.Sept 2006
    "Die Mauer" .
    Mit dem Hostel Bus geht es heute zur Chin. Mauer
    Die Busfahrt endete in Simatai, eine Mauerpartition, die nicht so stark frequentiert wird. Das Wetter war sonnig, kalt und windig. Ich kann die Mauer nur schwer mit Worten beschreiben, schaut euch die Bilder an!! Es ist keine Fotomontage. Bilder: Chin-Mauer


» 09.Sept 2006
    "Ein Fahrrad muss her!!!" .
    Heute haben wir uns ein Fahrrad ausgeliehen. Peking ist sehr auseinandergezogen. Wir waren erst am "Tempel of Heaven", einer Pagode mit viel Gruen und Wasser drum herum. Danach sind wir durch die "Wutongs", den alten Haeusern der Chinesen. Danach wieder an einem sehr grossen See mit allerlei Bars drum herum. Sehr schoen!!

    Peking ist eine grundauf andere Stadt als Shanghai. Shanghai wirkt moderner mit all den Wolkenkratzern, Wirtschaftszentren und Einkaufsstrassen. Peking hingegen ist kleinwuechsieger. Keine Wolkenkratzer, dafuer viel Historisches und bunkerartige Regierungsgebaeude. Man kann in Deutschland Frankfurt mit Shanghai und Berlin mit Peking vergleichen.
    Bilder: ToH&SP
<» Diashow
    "Beijing / Peking - Zusammenfassung" .
    Diashow von meiner Pekingreise (5,8 MB!!!)

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 Martin Kuhn, St.Goar Werlau